Dear Team: Why do you get up in the morning? • 4 Diversity-Potenzial - Sternberg-Consulting
17546
post-template-default,single,single-post,postid-17546,single-format-standard,qode-quick-links-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,side_area_uncovered_from_content,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-12.0.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.2,vc_responsive

Dear Team: Why do you get up in the morning? • 4 Diversity-Potenzial

Dear Team: Why do you get up in the morning? • 4 Diversity-Potenzial

„What inspires me to wake up in the morning and come to work?“
is the key question when it comes to motivation for our job.

&

What do my colleagues know about me?
Are we a great TEAM?

 

T  ogether?
E  nergized?
A  uthentic?
M  otivated?

 

Kommen Sie weiter mit auf unsere Reise. Heute geht es um Diversität. Doch eigentlich das Natürlichste von der Welt, oder?:

 

◽️Etappe 4:

Divers, ja klar! Was aber bei 2 entgegengesetzten Polen oder einem Außenseiter?

„Diversity sticht!“
„Ihr gehört nicht dazu!“

Ist große Variation und Vielfalt positiv?

„Diversity sticht!“

Große Variationen (komplementär) können, wenn sie gleichmäßig verteilt sind, zu Zusammenhalt führen, aber die Entscheidungsfindung verlangsamen. Eine gut verteilte Streuung führt bei einem Konflikt zum gegenseitigen Ausgleich. Vor allem die mittleren Ausprägungen reagieren situativer, nicht so intensiv und stellen somit ein gutes Bindeglied / Mediator dar.

Beispiel:

Ein solches Team wird sich also, basierend auf diesem einen Merkmal Struktur, deutlich darin unterscheiden, wie sie an Probleme herangehen und die Welt sehen, aber es gibt diejenigen in der Mitte, die die anderen moderieren und als Kommunikatoren zwischen den beiden agieren werden. Die Entscheidungsfindung mag langsam sein, kann aber effektiv sein.

Kreativität / Innovation

 

Studien zur Kreativität (The Marschmallow Experiment, T. Wujec (2010) Ted Talk), Intelligenz und kollektiver Problemlösung (Woolley u.a. (2010))  haben ebenfalls gezeigt, dass die Anwesenheit eines/r Koordinator:in & Kommunikator:in & Befähiger:in die Komplementarität fördert und die Synchronität verbessert.

Wie gehen Sie mit Polarisierung um?

 

„Ihr gehört nicht dazu!“

 

Wenn wir jedoch eine oder zwei Person aus dem Team herausnehmen, genau die Person in der Mitte, haben wir jetzt plötzlich ein stärker polarisiertes Team mit zwei Gruppierungen und hohen und niedrigen Enden der Skala. Die Polarisierung führt häufig zu Teamkonflikten. Indem wir also eine Person aus dem Team herausnehmen, ist der Abstand zwischen den Teammitgliedern größer und wir haben nun das Potenzial für mehr Konflikte geschaffen.

Wie gehen Sie mit Außenseitern um?

 

  „Du gehörst nicht dazu!“

Auch Außenseiterposition, d.h. wenn eine einzelne Person ein „Ausreißer“ ist, kann es dazu führen, dass diese Person ausgegrenzt wird. Wenn dies sogar bei mehreren Aspekten der Fall ist, kann diese Person total polarisiert werden.

 

Beispiel:

Viele Kolleg:innen sind risikofreudig, ruhig und gelassen auch in unklaren, unsicheren Situationen. Nachempfinden können sie den aus ihren Augen „sorgenvollen“ Blick auf die möglichen Risiken dann nicht. Doch ein neugieriger, respektvoller Perspektivwechsel lohnt sich.

 „Gut, dass du ’nicht dazu gehörst‘ – dass du anders bist!“

Eine rein individuelle Förderung & Auswahl von High-Performern gemessen an der optimalen Stellenbeschreibung kann bei interdisziplinären Teams, die neue Lösungen schaffen wollen, sogar Schaden für die Gesamtleistung des Teams anrichten. Die „Besten“ denken untereinander zu ähnlich. Besser ist es, ein Team mit vielen „Anderen“ zusammenzustellen.

 

Im Einzelfall kann es inhaltlich deshalb sogar durchaus hilfreich sein, eine einzelne „Außenseiter“-Person mit einem bewusst ANDEREN BLICK ins Team zu holen. Bleiben wir im Beispiel, also eine Person, die den Blick auf das, „was alles passieren könnte“, hat. Es kann also sogar Sinn machen, bewusst einen Außenseiter einzustellen, um den Blick – wie im Beispiel – auf das Risiko zu legen. Diese Entscheidung ist dann inhaltlich begründet und wird bewusst vom ganzen Team getragen.

 

WICHTIG IST:  

 

Je transparenter & bewusster alle damit umgehen und die sich daraus ergebenden Stärken fokussieren, umso größer ist der Nutzen und die Freude für das gesamte Team. Der Einfluss und die Anerkennung des Einzelnen im Teamgefüge steigen.

 

Es geht weiter mit ◽️Etappe 5. Dem Fazit.